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Presseberichte zum Jubiläum

 

Die 100jährige Jubiläum des Verein Hamburger Exporteure e.V. Hamburg stieß auf reges Interesse bei Gästen und Presse. Eine Auswahl an Presseberichten finden Sie nachfolgend. Klicken Sie einfach auf die entsprechende Schlagzeile.

 

"Die Welt": Hamburg feierte den 54. Überseetag

500 Gäste vom Übersee-Club und dem Verein Hamburger Exporteure kamen ins Rathaus.

Kein Platz war mehr frei im Großen Festsaal im Rathaus. Der Übersee-Club lud gemeinsam mit dem Verein Hamburger Exporteure, VHE, zum 54. Überseetag und zum 100 Jubiläum des VHE. "Es ist Tradition, dass wir gemeinsam den Überseetag begehen", so Dr. Peter von Foerster, Präsident Übersee-Club, in seiner Begrüßung. von Foerster meinte, die Agenda 2010 sei ein anerkennenswerter Versuch, fragte aber auch, warum nicht alle gemeinsam zu einer Aktion kommen, wo doch jeder überzeugt sei, dass etwas passieren müsse. Bürgermeister Ole von Beust gratulierte und hielt eine eindringliche Rede zum Thema Gewerkschaften und Sozialstaat. Wolfhart Putzier, Vorsitzender Verein Hamburger Exporteure: "Wir müssen der Bedrohung des liberalen Welthandels mutig entgegen treten." Gastredner Prof. Dr. Kurt Biedenkopf sprach zum Thema "Was nun Deutschland? " Wie gewinnen wir unsere Stärke zurück? "Indem wir uns auf unsere Stärke besinnen, sie aktivieren, einsetzen und nicht nur klagen." In den letzten Jahrzehnten sind Strukturen entstanden, die man als Kartell-Strukturen bezeichnen kann. Und Kartelle sind für ein freiheitliches Land gefährlich."

Quelle: "Die Welt", Artikel erschienen am 8. Mai 2003

"Hamburger Abendblatt": Überseetag: Gute-Laune-Export

Der frühere Ministerpräsident Kurt Biedenkopf hielt begeisternden Vortrag.

Der Überseetag: Für die Hamburger Wirtschaft ist es in jedem Jahr ein persönlicher Auftakt zum Hafengeburtstag. Gefeiert wird das Bestehen des traditionsreichen Übersee-Clubs mit Sitz an der Binnenalster, gegründet von Max Warburg, der sich als Forum zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik sieht und sich der Förderung der Völkerverständigung verpflichtet.

500 Gäste kamen gestern in den Großen Festsaal des Rathauses zum 54. Überseetag. Aber es gab noch einen zweiten Grund, warum man zusammentraf: das 100-jährige Bestehen des Vereins Hamburger Exporteure (VHE). Man feierte gemeinsam: "Aus Tradition. Schon zum 50. Geburtstag und zum 75. haben wir eine Sache daraus gemacht", sagte der Präsident des Übersee-Clubs, Peter von Foerster (61). Schließlich seien viele Mitglieder des VHE auch Mitglieder des Übersee-Clubs, der 1900 Mitglieder zählt, darunter 200 Frauen und 250 Firmen. "Die Stadt lebt wie keine andere vom Außenhandel. Der Export ist die wichtige Säule, ohne die wir ein Nichts wären", sagte Bürgermeister Ole von Beust (48).

Peter von Foerster sprach dann in seiner Rede über das zentrale Thema des Tages: die Zukunft Deutschlands. "Olympia hat gezeigt, dass die Hamburger sich gemeinsam für etwas einsetzen können. Man sollte versuchen diese Fähigkeit für die Zukunft unseres Landes zu nutzen. Wie können wir uns gemeinsam aus dem Tief ziehen?"

Als Gastredner hatte von Foerster neben Bürgermeister Ole von Beust und dem Vorsitzenden des Vereins Hamburger Exporteure, Wolfhart Putzier, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachen, Professor Kurt Biedenkopf (73), eingeladen. Sein Vortrag: "Was nun, Deutschland? - Wie gewinnen wir unsere Stärken zurück?", wurde begeistert aufgenommen. Biedenkopf klagte vor allem über Kartellstrukturen der Deutschen Sozialpolitik, die eine positive Wende in der Wirtschaft blockieren würden: "Das gegenwärtige Sozialsystem stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein." Am Beispiel der Rentenversorgung machte er seinen Standpunkt deutlich: Es mangele an Transparenz für den Bürger, der nicht mehr weiß, wie er aus der Vormundschaft des Staates heraustreten kann: "Kartelle sind für ein freiheitliches Land gefährlich", sagte Biedenkopf und sprach sich für mehr Wettbewerb aus: "Die Gesellschaft kann sich nur entwickeln, wenn gestritten wird und wenn der Bürger mehr Eigenverantwortung bekommt."

Auch am Abend ging es mit den Diskussionen weiter. Im Hotel Atlantic - bei einem abschließenden Abendessen - sprach als Ehrengast der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun (59).

Autor: Katja Lachnit
Quelle: Hamburger Abendblatt, Artikel erschienen am 8. Mai 2003

"Hamburger Morgenpost": Doppeltes Fest der Kaufleute: 100 Jahre Verein Hamburger Exporteure / Übersee-Tag

HAMBURG - Großer Festakt im Rathaus: Zum 54. Mal beging Hamburg gestern seinen Übersee-Tag und feierte zugleich das 100-jährige Bestehen des Vereins Hamburger Exporteure. Gastredner auf der Morgenveranstaltung im Großen Festsaal war der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf (CDU).

"Der Exporthandel ist ein wertvolles Asset der deutschen Wirtschaft", sagte Wolfhart Putzier, Präsident des Vereins Hamburger Exporteure (VHE). Die aktuelle Schwäche der Binnenkonjunktur zeige deutlich die Bedeutung der Exportwirtschaft. In Spitzenzeiten hatte der Verein mehr als 400 Mitglieder, heute sind es rund 100. Die Zahl der Exporteure insgesamt sei zurückgegangen, so Putzier. Überlebt habe, wer den Schritt vom reinen Handel hin zu mehr Dienstleistungen rund um den Export gemacht habe. Und diese inzwischen auch hochspezialisierten Unternehmen seien heute "finanz- und schlagkräftig".

100 Jahre VHE und der 814. Geburtstag des Hafens waren der Anlass für die Zusammenkunft, das beherrschende Thema jedoch die aktuelle Wirtschaftslage Deutschlands. "Aufrütteln und durchschütteln" lassen wollten sich die 650 Hamburger Kaufleute und Politiker von Biedenkopf, so formulierte es Übersee-Club-Präsident Peter von Foerster. Und Biedenkopf (73) ließ sich nicht lumpen, hatte für seine Zuhörer jedoch nur Lob: "Diejenigen, die in Hamburg Verantwortung tragen, wissen, dass das Wohl ihrer Stadt von ihnen abhängig ist." Damit Deutschland seine Stärke zurückgewinne, plädierte Biedenkopf für die Zerschlagung des "Sozialkartells", das er in Deutschland ausgemacht hat. Es fehle an Aufklärung darüber, was mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich passiert. Und die Regierungen hätten zu lange eine Versorgung zugesichert, die nicht einlösbar sei, prangerte Biedenkopf an. Durchgeschüttelt war die Zuhörerschaft nicht, sondern begeistert - und dankte mit für Hamburger Verhältnisse stürmischem Beifall.

Autor: K. Kloweit
Quelle: Hamburger Morgenpost, Artikel erschienen am 08.05.2003

"Nachrichten für Außenhandel": VHE will Tradition fortsetzen - Festakt zum Jubiläum der Hamburger Exporteure

Hamburg (vwd) - Die deutsche Wirtschaft ist mehr denn je mit der Weltwirtschaft verbunden, wie der Vorsitzende des Vereins Hamburger Exporteure (VHE), Wolfram Putzier beim Festakt zum hundertjährigen Jubiläum der Organisation am Mittwoch im Hamburger Rathaus sagte. Die aktuelle Schwäche der Binnenkonjunktur in Deutschland zeige um so mehr, wie wichtig der Export für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand in Deutschland sei.

"Gemeinsam ist der Einzelne stärker", war laut Putzier schon vor 100 Jahren das Motto der Hamburger Exportkaufleute, die sich am 19. Mai 1903 zum VHE zusammenschlossen. Anlass war damals die zunehmende, Konzentration der Reedereien, vor allem auf den Südamerika -Passagen.
Bis heute betrachte sich der Verein als Plattform, um die Interessen seiner Mitglieder deutlicher zu artikulieren und sie in der Politik umzusetzen, führte Putzier aus. Der heutige Exporthandel sei für die Mittelständler wichtiger denn je, erklärte Putzier. Das Angebot der Handelshäuser bestehe nicht nur im reinen Händel, sondern umfasse mehr. Unter anderem nannte der Vereinsvorsitzende die Übernahme von Risiken, die Exportfinanzierung, die Montage vor Ort oder After-Sales-Services. Gerade im Überseegeschäft seien die Märkte für die Industrie besonders schwer zu bearbeiten. In diesen Ländern seien aber die Exporthändler stark vertreten. Als Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit nannte Putzier die Form eines Joint Ventures zwischen Hersteller und Exporteur: Der .Hersteller bringe in das Gemeinschaftsunternehmen sein technisches Know-how ein, das Handelshaus seine Marktkenntnisse über die Auslandsmärkte und seine Verbindungen zu den Kunden. Als wichtigste Ziele des VHE für die Zukunft nannte Putzier im Gespräch mit den ,"Nachrichten für Außenhandel" die Erhaltung eines freien .Wirtschaftssystems und Freiraums für die Exporteure, wie es der Verein seit seiner Gründung verfochten hat. An einen Ausbau sei derzeit nicht so sehr zu denken, räumte er ein. Weiter betonte er, dass der VHE stärkere Verbindungen zwischen der mittelständischen Industrie und den Exporthändlern aufbauen wolle. Dazu veranstalte der Verein mehrere Exporttage im Jahr in verschiedenen Städten Deutschlands. Die Exporthändler hätten in der vergangenen 100 Jahren einen starken Strukturwandel durchgemacht, erläuterte Putzier in seinem Vortrag weiter. Während sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch oft Generalisten gewesen seien mit einem vielfältigen Angebot von Maschinen bis zu Textilien, seien die Handelshäuser heute in hohem Maße spezialisiert und auf wenige Produkte konzentriert. Dadurch sei es ihnen erst möglich, das entsprechende Know-how für die Produkte zu haben und zusätzliche Dienstleistungen anzubieten - "Niederlassungen der Handelshäuser gleichen in manchen Ländern Ersatzteillagern", sagte Putzier. Diese Spezialisierung mache es heute für die Industrie lohnenswert, einen Exporthändler einzuschalten. Nicht alle Exporthändler hätten diesen Strukturwandel mitgemacht, doch die verbliebenen Unternehmen seien gut positioniert.
Auch der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust und der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf verwiesen auf die Bedeutung des Hamburger Exporthandels. Von Beust erinnerte in seinem Grußwort daran, dass Hamburg wie keine andere deutsche Stadt vom Außenhandel abhängt. Biedenkopf verwies in seinem Festvortrag darauf, dass die Hamburger Exporteure ein wichtiges Bindeglied für den deutschen Export darstellten.

Autor: Stephane Itasse
Quelle: Nachrichten für Außenhandel, Ausgabe Nr. 88 vom 8. Mai 2003

"SPEKTRUM": Veranstaltung 100 Jahre Verein Hamburger Exporteure

Am 7. Mai 2003 fand in Hamburg die Feier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins Hamburger Exporteure (VHE) statt. Über 500 Teilnehmer waren der Einladung zur Morqen-Veranstaltung im großen Festsaal des Hamburger Rathauses gefolgt. Nach einem Grußwort des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust sprach der VHE- Vorsitzende und BGA- Vizepräsident Wolfhart Putzier über die neuen Herausforderungen für den Exporthandel. Der anschließende Vortrag von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf stand unter dem Leitsatz "Was nun Deutschland - wie gewinnen wir unsere Stärken zurück?". Ein festliches Abendessen mit einer Ansprache von DIHK- Präsident Ludwig Georg Braun zum Thema "Mittelstand und Außenhandel, Chancen für innovative Kooperation" beschloss die Jubiläumsveranstaltung, die in diesem Jahr mit dem 54. Überseetag gemeinsam veranstaltet wurde.

Quelle: BGA Direkt aus Berlin, Jens Nagel, erschienen im SPEKTRUM, Ausgabe 4/2003

"Welthandel": 100 Jahre Verein Hamburger Exporteure

Am 7 Mai 2003 begeht der Verein Hamburger Exporteure sein 100 jähriges Bestehen im Rahmen des 54. Übersee-Tages. In diesen 100 Jahren förderte der VHE die sich wandelnden und ständig erweiterten Aktivitäten seiner Mitglieder und entwickelte sich hierbei zu einem modernen Dienstleistungsverband.

Exportorientierte Serviceleistungen für die Mitgliedsunternehmen stehen heute im Vordergrund der Verbandsaktivitäten. Der VHE gestaltet die Handelspolitik in Berlin wie auch in Brüssel in allen Fachfragen der Ausfuhr mit, wie z. B. bei der Exportfinanzierung, Exportkreditversicherung, Entwicklungshilfe, Exportkontrolle, Vorversandkontrolle bis hin zu Exportfördermaßnahmen. Die Information der. Mitglieder über alle die Ausfuhr betreffenden Vorschläge und Entscheidungen ist alltäglich. Ergänzend fördert der VHE seine Mitglieder durch starke Öffentlichkeitsarbeit. Von immer größerer Bedeutung ist heute die unternehmensbezogene Information und Beratung der Mitgliedsunternehmen geworden. Verein Hamburger Exporteure e. V., Gotenstraße 21, 20097 Hamburg, Telefon 040 / 2 36 01 16 10, e-Mail; vhe@wga-hh,de

Erschienen im Magazin "Welthandel", Ausgabe Mai 2003

"Welt am Sonntag": Kurt Biedenkopf zu Gast beim Übersee-Tag

Hamburg - cor - Die Verleihung der Hafenrechte durch Kaiser Barbarossa im Jahre 1189 feiert die Wirtschaft der Hansestadt mit dem Übersee-Tag am kommenden Mittwoch. Die traditionsreiche Veranstaltung, die der Übersee-Club 1950 ins Leben rief, beginnt um 11 Uhr mit einem Empfang für 600 Gäste im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Sachsens früherer Ministerpräsident Kurt Biedenkopf wird über das Thema "Was nun, Deutschland - wie gewinnen wir unsere Stärken zurück?" reden. Anschließend erhalten fünf Hamburger Studenten ein Übersee-Club-Stipendium in Höhe von 4000 Euro, das ihnen eine Weiterbildung im Ausland ermöglichen soll.

Am Abend folgt um 19 Uhr ein Abendessen für 350 Gäste im Hotel Atlantic. Festredner ist Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), der über Chancen für innovative Kooperationen zwischen Industrie und Außenhandel referieren wird.

"Reden am Übersee-Tag werden gern für grundsätzliche Standortbestimmungen genutzt", sagt Klaus D. Dettweiler, Geschäftsführer des Übersee-Clubs. So habe im Jahre 1997 der damalige Bürgermeister Henning Voscherau (SPD) auf der Veranstaltung erstmals das Projekt der Hafencity öffentlich vorgestellt.

Am diesjährigen Festtag wird zugleich das 100-jährige Bestehen des Vereins Hamburger Exporteure (VHE) gefeiert. Dieser vertritt die handelspolitischen Interessen seiner rund 100 Mitglieder auf nationaler wie europäischer Ebene.

Quelle: Welt am Sonntag, Artikel erschienen am 4. Mai 2003